Schottland-Roadtrip Station 1 : Wie uns Newtonmore und die Highlands verlorene Zeit zurückgeben können.

Veröffentlicht am 6. November 2025 um 18:38

Station Nummer 1 auf unserer Rundreise durch Schottland. Newtonmore, das Highland Folk Museum und warum Zeit für sich selbst so wichtig ist.

 

enthält Werbung durch Nennung eines Reiseplaners und Hotel

 

Nachdem wir die Fähre in Newcastle verlassen haben, führte uns die Tourlane Route auch schon direkt in die Highlands in Richtung des Cairngorms Nationalparks.

Der Caingorms Nationalparc ist der größte Nationalpark Großbritanniens mit vielen Seen und wunderschönen Bergen, Wäldern und Seen und hat eine Fläche von 3800 Quadratkilometern. Fährt man da also so relativ in die Mitte , wie wir, erlebt man wenig Stadt und Hektik und dafür um so mehr Natur. Für uns war dieser aber eben nur der Start.

Nach 4 Std. Fahrt haben wir die Nacht im ...nunja... recht hellhörigem Newtonmore Hotel verbracht.

Schönes schottisches Wetter, flüssiger Sonnenschein in Mengen

Bereits am nächsten Tag sollte es schon weiter gehen.

Wenn wir aber bei der Planung eines besonders im Blick hatten, dann war dies Zeit. Bereits im Vorfeld hatte ich mir die Routen etwas genauer angesehen und nachgeschaut was denn THEORETISCH so alles auf dem Weg liegt. Aber natürlich hatten wir auch bedacht das wir sehr viele schöne Dinge spontan erkunden werden und auch einfach mal schauen was so um die Ecke liegt. Im Nachhinein kann ich sagen das Zeit auf dieser Reise ein extrem wichtiger Aspekt ist. Nicht nur um so etwas stressfrei zu halten, sondern auch auf persönlicher Ebene. Denn im Alltag fehlt uns diese oft oder wir haben verlernt wie man sich diese Zeit für sich wieder nimmt. Das führt gerade in Beziehungen oft dazu das Gespräche nicht mehr richtig stattfinden oder irgendwie zu banal werden. Mein Mann Sven und ich sind schon ewig lange zusammen 28 Jahre um genau zu sein. Wir sind eigentlich gemeinsam erwachsen geworden. Und gerade dann braucht es manchmal Momente nur für uns um dem Alltag zu entkommen. Er arbeitet viel und ich bin wegen meiner Märkte und Conventions ebenso oft am Wochenende unterwegs. Und wurde recht schnell klar das diese Reise nicht nur die Erfüllung der Wunschreise werden wird, sondern auch Balsam für die Beziehung ist. Raus aus dem Alltag und ohne Verpflichtungen einfach mal losfahren.

 

Das Highland Folk Museum, Newtonmore

https://www.highlifehighland.com/highlandfolkmuseum

 

Am nächsten Tag sollte es ja schon direkt weiter gehen, also hatten wir uns als erstes Ausflugsziel das direkt um die Ecke liegende Highland Folkmuseum ausgesucht.

Um ehrlich zu sein hatte ich gar nicht viel erwartet, Ich kann nicht einmal sagen warum. Aber ich wurde wirklich überrascht. Das Highland Folk Museum befindet sich ebenfalls in Newtonmore und ist ein Freilichtmuseum das sich ohne Eintritt nur durch die Mithilfe von Freiwilligen und Spenden finanziert. Es hat ein Café, einen Shop, Möglichkeiten für Feste und Veranstaltungen , sowie Führungen und Kurse und ist von April bis Ende Oktober geöffnet.

Es zeigt das Leben in den Highlands vom 18. Jahrhundert bis ca. 1950. Es verfügt über 35 verschiedene Gebäude und besonders interessant war für uns die Siedlung aus dem 18. Jahrhundert. Das Museum erstreckt sich über 32 Hektar. Es ist tatsächlich das erste Freilichtmuseum Großbritanniens. 1935 wurde die Gemeinschaft des Museums gegründet und es war vorab woanders ansässig, bis es gegen 1980 nach Newtonmore kam.

 

Der älteste Teil des Museums ist die Rekonstruktion einer Siedlung von 1700 bis 1730. Sie umfasst 7 Blackhouses und einen Versammlungsplatz. Sie diente der Serie „Outlander“ als Drehort.

Weitere Gebäude und Bereiche sind die Mühle mit befahrbarem Teich und angrenzendem Waldgebiet, eine Kirche, ein Schlachtfeld, Schreinerwerkstatt, Uhrmacherwerkstatt, Süßwarenladen, Bahnhof, Schäferhütte, Sägemühle, Räucherhaus, ein Bauernhof, Post, Farmhaus, ein Haus aus den 1950ern und ein Gemischtwarenladen.

Und zu Sven´s Freude gab es dann auch im Bereich der Nutztiere seine geliebten Hochlandrinder. Wenn er könnte wurde er so eines bei uns in den Garten packen.

Entgegen dem,  was ich vorab erwartet hatte waren wir recht lange vor Ort und auch das Nieselwetter oder nennen wir es mal wunderschönes, schottisches Alltagswetter konnte uns da nicht abhalten.Es gibt einen Rundweg durch das Museum der , wenn man ihn stur abläuft, um die 1,6 km hat. Aber stur ablaufen ist ja nicht so unser Ding also waren wir da schon so ca. 2,5 bis 3 Stunden unterwegs. Am Ende haben wir natürlich dann definitiv eine Spende dort gelassen, denn solche Projekte und Engagement brauchen Unterstützung. Und zudem hatten wir ja auch eine tolle Zeit und können dafür ruhig ein wenig was dort lassen.

 

Danach ging es weiter zu einem der wichtigsten Punkte unserer Reise und einer kleinen, emotionalen Achterbahnfahrt. Aber dazu dann beim nächsten Mal mehr. 

 

Den nächsten Beitrag findet ihr hier sobald er online ist: 

 

Die anderen Posts zu der Reise findet ihr hier:

Higlands und Mythen: So startete unsere Schottland Rundreise ( Planung und DFDS Fähre Erfahrung)

 

Weitere Links zu Beitragsrelevantenseiten:

https://www.highlifehighland.com/highlandfolkmuseum

6.11.2025

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